Zeitgeist #Echtheit

Bild

 

Zeitgeist. Modeerscheinung. Trend. Schnelllebigkeit.

 

Wir befinden uns gerade in einer Serie, die wir Zeitgeist genannt haben.

 

Wikipedia beschreib Zeitgeist wie folgt:

 

Der Zeitgeist ist die Denk- und Fühlweise (Mentalität) eines Zeitalters. Der Begriff bezeichnet die Eigenart einer bestimmten Epoche beziehungsweise den Versuch, uns diese zu vergegenwärtigen.

 

Ich hab mich dann gefragt: Was ist die Denk- und Fühlweise unseres Zeitalters?

Schnelllebigkeit.

Selbstverwirklichung.

Selbstvermarktung.

 

Wir haben mit Beginn unserer Serie eine kleine Selfie Kampagne bei Facebook gestartet. Postet eure Selfies wo auch immer ihr seid. Einige sind diesem Aufruf mehr gefolgt als andere.

 

Facebook ermöglicht es uns ein Bild von uns selbst zu erschaffen mit nur den Eigenschaften, die wir nach außen hin zeigen wollen. Es ist das großartige Bild von uns selbst. Wir sehen nie Statusmeldungen wie: heut hab ich wieder den Abend alleine vor dem Fernseher verbracht. oder: ich frag mich, ob mich jemals jemand lieben kann.

 

und wir sehen sehr sehr selten Selfies von Leuten, wo das eine Auge zu ist oder man so aussieht, als hätte man wochenlang nicht geschlafen. Wo sind die Selfiefails? Lasst uns doch mal ein Experiment machen: postet doch mal diese Woche Selfies, die in die Hose gegangen sind. mit geschlossenen Augen und schiefer Kamera und allem was so dazu gehört, um ein Bild von sich mal so richtig schlecht festzuhalten 😉

 

Selbstvermarktung.

Wie zeige ich mich ? Wie vermarkte ich mich? Welche Teile meiner Persönlichkeit dürfen „raus“ und welche Teile meines Selbst zeig ich nur in meinen eigenen vier Wänden? Wie bin ich mit Leuten aus meiner Arbeit? Bin ich genauso mit Leuten hier bei Mosaik? und wie bin ich mit meiner Familie?

Wenn man sich mal diese Frage stellt und ehrlich zu sich ist – lassen wir doch verschiedene Teile unserer Persönlichkeit in den unterschiedlichsten Settings raus.

 

Auf einem unbewussten Level, tun wir doch ständig so als wären bestimmte Sachen über uns wahr und andere nicht. Manche Menschen denken über mich, dass ich immer nett bin , – dass ich immer lächle, – dass ich immer verständnisvoll bin  – das bin ich manchmal auch – aber nicht immer. Fragt meinen Mann.

 

und so oft denke ich, den Aufwand, den wir da reinstecken, vorzugeben was über uns wahr ist, oder dass wir schlechter sind, als der, der wir sind oder besser sind, als der, der wir sind, sind doch gegründet in einer Angst nicht vollkommen gekannt zu sein.

 

Eine Angst, dass wir nicht wirklich vollkommen gesehen werden wollen. Als ob es da eine Wunde gibt oder einen schutzlosen und verletzlichen Teil gibt, den wir schützen müssen.

 

Gottes Geist flüstert „Sei Echt“ und er führt aus der Isolation zurück in die Gemeinschaft.

 

 

Bei Jesus müssen wir nicht so tun als ob. Bei ihm oder in der Community müssen wir nicht nur bestimmte Seiten von uns zeigen. Wir müssen keine Teile von uns verstecken oder für andere Teile überkompensieren, die unserer Meinung nach lahm, arm, blind oder verkrüppelt sind.

 

Die unschönen Bilder, die wir nie bei Facebook posten würden. Die Teile unseres Selbst, die nichts zu geben haben, die Teile von uns, die Hilfe brauchen, um durchs Leben zu kommen, die Teile unseres Selbst, die auf die Hilfe von anderen angewiesen sind.

 

In anderen Worten, die uncoolen Teile von uns, sind genau die Teile, die wir nicht vor Jesus verstecken müssen.

 

Jesus und unsere Community hier ist nicht wie ein Bewerbungsgespräch, wo du dich ganz wundervoll vermarktest und nur deine Trophäen zeigst, und nur die Seiten deiner Persönlichkeit hervorhebst, die Stärken sind und die andere als positiv betrachten.

 

Eins ist sicher: niemand will für den Rest seines Lebens in einem Bewerbungsgespräch gefangen sein. Das erste, was ich gemacht habe, als ich aus so einem Gespräch raus gegangen bin, war ausatmen. Eine Last ist mir von den Schultern gefallen, weil ich wusste, boa, gott sei Dank ist dieses Gespräch vorbei. und als ich dann zuhause war, erstmal etwas bequemes anziehen.  – so kann man doch nicht leben.

 

Da ist so viel Erleichterung, wenn du so sein kannst, wie du bist. Du musst nicht so tun als ob, oder überkompensieren, oder gewitzt sein oder raffiniert sein. Du – kannst – einfach – sein.

 

und im einfachen Dasein, kannst du in den liebevollen Augen Gottes gekannt sein, ganz sein und vielleicht kannst du dich da entspannen und zur Ruhe kommen. Denn ständig in so einem Bewerbungsgespräch zu sein ist einfach nur anstrengend.

 

 

Johnny Depp hat für diese innere Zerrissenheit eine Metapher gefunden, die ich im folgenden Bibeltext auch aufgreifen möchte, nämlich die der Dämonen:

 

„aber ich hatte auch lange Zeit unter meinen Dämonen zu leiden. Früher waren sehr viel angestaute Frustrationen in mir, die mich, öfter als mir lieb war, zu aggressiven und auch autoaggressiven Ausbrüchen verleitet haben.“

 

in einem anderen Interview sagt er folgendes:

 

„Wir alle haben unsere persönlichen Dämonen. Aber man muss ihnen ins Gesicht springen, ihnen auf der Zunge tanzen und ihnen beide Mittelfinger zeigen. Nur wenn man akzeptiert, dass es kein Leben ohne Ängste gibt, wird man mit diesen Ängsten wirklich fertig.“

 

Die Bibel spricht an mehreren Stellen auch von Dämonen, sie kommen auch in Geschichten aus dem Leben Jesu vor. Dort sind Dämonen in einem wörtlichen Sinn gemeint, als böse Geistwesen.

 

Das wirft natürlich die Frage auf, ob man heute noch an so etwas glauben kann oder muss. Allerdings möchte ich diese Frage heute nicht angehen. Gleich möchte ich eine Bibelstelle mit euch lesen, in der es auch um Dämonen geht. Aber wenn du damit nichts anfangen kannst, dann verstehe den Text vielleicht im Sinn von Johnny Depp.

 

 

 

Jesus heilt einen Besessenen (Markus 5, 1ff.)

1 So gelangten sie an die andere Seite des Sees ins Gebiet der Gerasener. 2 Jesus war kaum aus dem Boot gestiegen, als ihm von den Grabhöhlen her ein Mann entgegenlief, der von einem bösen Geist besessen war. 3 Dieser Mann lebte in den Höhlen und war selbst mit einer Kette von niemandem mehr zu halten. 4 Jedes Mal, wenn man ihn in Fesseln legte – was oft geschah -, streifte er die Ketten von den Handgelenken und zerriss die Fußfesseln. Niemand war stark genug, ihn zu bändigen. 5 Tag und Nacht war er in den Grabhöhlen und wanderte durch die umliegenden Hügel, schrie und schlug sich selbst mit Steinen. 6 Der Mann entdeckte Jesus schon von weitem. Er lief auf ihn zu, warf sich vor ihm nieder, 7 stieß einen schrecklichen Schrei aus und rief: »Was willst du von mir, Jesus, Sohn des höchsten Gottes? Ich beschwöre dich bei Gott: Quäle mich nicht!« 8 Denn Jesus hatte schon dem Geist befohlen: »Verlass diesen Mann, du böser Geist.« 9 Dann fragte Jesus: »Wie heißt du?« Der Geist erwiderte: »Legion, denn in diesem Mann sind viele von uns.« 10 Wieder und wieder flehte er ihn an, sie nicht aus dieser Gegend fortzuschicken. 11 In der Nähe weidete gerade eine große Schweineherde an einem Abhang. 12 »Lass uns in diese Schweine fahren«, flehten die Geister. 13 Jesus erlaubte es ihnen. Da fuhren die bösen Geister aus dem Mann in die Schweine, und die ganze Herde von zweitausend Tieren stürzte sich den steilen Abhang hinunter in den See und ertrank. 14 Die Hirten flohen und erzählten in der Stadt und in der ganzen Gegend, was geschehen war. Da kamen die Menschen von überall herbeigelaufen, um es mit eigenen Augen zu sehen. 15 Schon bald hatte sich eine große Menge um Jesus versammelt. Der Mann, der von Dämonen besessen gewesen war, saß ordentlich gekleidet da und war bei klarem Verstand. Als das die Leute sahen, bekamen sie Angst. 16 Diejenigen, die miterlebt hatten, was mit dem Mann und den Schweinen geschehen war, erzählten es den anderen. 17 Da baten sie Jesus fortzugehen und sie in Ruhe zu lassen. 18 Als Jesus wieder ins Boot stieg, bat ihn der Mann, der von Dämonen besessen gewesen war, mit ihm gehen zu dürfen. 19 Doch Jesus sagte zu ihm: »Nein. Geh nach Hause zu deiner Familie und erzähle ihnen, was der Herr für dich getan hat und wie gnädig er gewesen ist.« 20 Da wanderte der Mann durch das Gebiet der Zehn Städte und erzählte allen Menschen von dem, was Jesus für ihn getan hatte; und alle staunten über das, was er ihnen berichtete.

 

 

Ich weiß, dass viele von uns, mich eingeschlossen, von Süchten, Zwängen oder Depressionen leiden – Sachen, die uns eingenommen haben und uns Dinge machen lassen, die wir eigentlich nicht machen wollen. Oder, die dich denken lassen, dass du bestimmte Sachen liebst, oder Substanzen oder Menschen, die in Wirklichkeit zerstörerisch sind.

 

Und wenn wir ehrlich zu uns selber sind, kämpfen wir doch seit Jahren immer mehr oder weniger, immer intensiver oder nicht mit denselben Sachen; dieselben Ängste, die wir haben; dieselben Schwächen, die wir haben und die uns hindern bestimmte Sachen zu machen; dieselben Unsicherheiten und so weiter.

 

und es sind diese Sachen mit denen wir kämpfen, von denen wir das Gefühl haben, dass sie uns so eingenommen haben, dass wir es alleine nicht schaffen davon loszukommen, davon befreit zu sein.

 

Also, wenn das in Teilen, das beschreibt, wie es ist von einem Dämon besessen zu sein, vielleicht wenn es bedeutet von etwas eingenommen zu sein, was zerstörerisch ist, dann ist so eine Dämonenbesessenheit nicht eine zeitwidrige Erscheinung, sondern mehr eine Epidemie.

 

Jesus will uns befreien – er will uns befreien und uns in Freiheit führen. Was auch immer dich eingenommen hat, was dich dazu bewegt hat dich in die Isolation zurückzuziehen und alleine mit deinen Schwächen und deinen Ängsten fertig zu werden, da flüstert Gottes Geist „Sei echt!“ und er möchte dich aus der Isolation zurück in die Gemeinschaft führen.

 

Es ist doch recht bemerkenswert, dass von allen Charakteren, die Jesus begegnen, diejenigen, die ganz genau wissen, wer Jesus ist – das sind nicht die religiösen Menschen oder etwa Jesu Jünger. Es sind die Dämonen. Die Dämonen erkennen immer Jesus und seine Macht und Autorität. und die Dämonen fürchten sich.

 

Deswegen habe ich mir so meine Gedanken gemacht und ich glaube, dass unsere Dämonen Jesus sofort erkennen, sobald er in der Nähe ist und Angst vor ihm haben.

 

Weswegen sie dafür sorgen, dass wir ganz weit weg von Menschen bleiben, die uns daran erinnern können, wie geliebt wir eigentlich sind und wie wertvoll wir eigentlich sind und dass wir wunderschöne Dinge mit unserem Leben erschaffen und machen können.

 

Unsere Dämonen wollen nichts mit Gottes Liebe zu tun haben, deswegen versuchen sie uns zu isolieren und sie sagen uns, dass wir es nicht Wert sind oder dass wir nicht würdig sind Gottes Kind genannt zu werden oder dass wir mit unserem kleinen Leben nichts besonderes in dieser großen Welt bewirken können.

 

Und diese Lügen sind die schlimmsten Lügen, Lügen, die Jesus ganz einfach nicht so stehen lassen kann.

 

Vielleicht fürchtet sich der Dämon, der sich immer immer rechtfertigen muss vor Jesus; denn wenn du auf Jesus hören würdest und nicht dem Dämon, würdest du anfangen zu glauben, dass du wirklich gut genug bist und dann könntest du endlich aufhören immer nur zu funktionieren und alles perfekt machen zu wollen.

 

Der Gerasener, der besessen war, wird beschrieben als jemand, der völlig isoliert war – der sich selber in die Isolation gebracht hat, in Lukas steht, dass er sich selber in den Grabhöhlen eine Wohnung bereitet hat – der völlig außer Kontrolle war, der einsam war und wirklich litt.

 

In diesen Anführungsstrichen „Heilungstexten“, heilt Jesus nicht nur die Menschen von ihren Krankheiten und treibt ihre Dämonen aus und sagt dann: Mission beendet…The End…es ist vollbracht…, Jesus ist immer nach mehr aus… denn die Heilung ist nicht vollkommen bis es eine Erneuerung oder Wiederherstellung zur Gemeinschaft gibt.

 

Menschen werden von Krankheiten geheilt und Jesus sagt zu den Menschen, die drum herum stehen, bringt ihnen etwas zu Essen. Damals war die Essensaufnahme nicht nur Essensaufnahme – damals gabs kein FastFood oder DriveThru – oder Fernseher und man hat dann vor dem Fernseher gegessen oder im Auto gegessen – damals bedeutete es zusammen zu essen – zusammen  – in Gemeinschaft – zu essen und dieses gemeinsame Essen hat einige Zeit in Anspruch genommen.

 

Und hier ist ein Mann, der von seinen Dämonen „geheilt“ wird und Jesus sagt ihm, dass er bei seinen Leuten bleiben soll und davon erzählen soll, was Gott getan hat. bei Jesus ist Gemeinschaft immer ein Teil von Heilung.

 

 

Ich weiß nicht wer oder was Dämonen sind. Sind sie externe Wesen, die Gott verleugnen wollen? Sind sie die Schattenseite unserer eigenen Seele? Sind sie soziale Konstruktionen aus einer frühneuzeitlichen Epoche?

 

Ich weiß es nicht. Ich glaube, dass unser menschlicher Verstand Dämonen nicht erklären kann und dieser Frage möchte ich an dieser Stelle auch gar nicht nachgehen.

 

Ich weiß nur eins: ob sie nun böse Geister sind oder Süchte sind, sie sind etwas, was Jesus nicht für uns möchte, weil sie zerstörerisch sind, weil sie uns oder anderen Menschen schaden, weil sie uns einsam und verloren sein lassen.

 

Weil sie dafür sorgen, dass wir uns isolieren, dass wir uns aus der Community entziehen, um irgendwie alleine erstmal klar zu kommen. und wenn ich dann wieder funktioniere und wieder meine Maske aufsetzen kann, dann komm ich wieder unter Menschen. Das ist eine Lüge.

 

Gottes Geist flüstert „Sei Echt“ und er führt aus der Isolation zurück in die Gemeinschaft.

 

und ich glaube nicht, dass wir erst in Gemeinschaft treten können, wenn wir geheilt sind – auch wenn das so in dieser Geschichte beschrieben wird, weil ich glaube darum geht es in diesem Text gar nicht. in dieser Stelle geht es nicht nur um Dämonen, sondern es ging definitiv um mehr.

 

 

Hier bei Mosaik erwarten wir nicht, dass alles gut ist, dass es dir immer gut gehen muss, dass du mit allem einverstanden bist, was wir hier machen, dass du immer lächelst: wir erwarten eins:, dass du echt bist. Dass du mit allem was du hast und bist hier bist und dich nicht isolierst und dich nicht zurückziehst. Denn wir richten dich nicht. Das ist das letzte was wir wollen.

 

Wir möchten eine Community sein, die Menschen willkommen heißt und Menschen so annimmt wie sie sind. Mit all den Stärken und Schwächen. mit all dem Guten und Schlechten.

 

Im Text steht, dass der Gerasener sich selber isoliert hat. Eine freiwillige  -eine freiwillige Isolation gepaart mit Schmerz und Angst vor Gott und Menschen – und Jesus hat die Macht uns aus der Isolation zu befreien. Was isoliert dich heute? Wovor hast du Angst?

 

Jesus hat nicht nur die Macht uns aus der Isolation zu befreien, sondern er geht weiter: er möchte die Verbindung zur Community schaffen. Es gibt nichts schlimmeres als mit seinen Gedanken alleine zu sein.

 

Gottes Geist muss in irgendeiner Art und Weise in deinem Leben Raum gewinnen und eingreifen können, um die Wiedereinführung in die Gemeinschaft zu ermöglichen. Wenn du für sein Wirken nicht offen bist und das nicht möchtest, das ist eine andere Sache. Das kannst du auch machen, schließlich ist es deine Entscheidung.

 

Aber es geht noch weiter: Ja, Jesus will dich aus der Isolation befreien. und Ja, Jesus möchte, dass du in Community lebst. Aber hier kommt der Punkt:

 

Wenn jeder einzelne echt ist und in Gemeinschaft lebt, kann die ganze Community davon profitieren. Wir alle profitieren davon und können heil werden. Jesus möchte unsere Community heilen. und das geht nur, wenn jeder von uns seinen Teil dazu beiträgt – wenn jeder von uns echt ist und hier ist – und nicht in seiner kleinen Grabhöhle lebt, bis alles besser wird.

 

Wo man schon ein kleines Bildchen aufgehangen hat und einen kleinen Teppich ausgerollt hat, weil es irgendwie doch länger dauert als man dachte. Lass mich dir eins sagen; es wird nicht besser. Wir sind doch alle so selbstkritisch, dass wenn es nach uns ginge, würden wir für den Rest unseres Lebens in dieser Grabhöhle leben, weil wir nie gut genug sind (unserer Meinung nach)

 

Und ja, es mag sein, dass du in einer Höhle auf eine gewisse Art und Weise Schutz findest, – aber auch Isolation, ja, dort herrschen nur deine Regeln, aber dort ist es dunkel, dort gibt es keine frische Luft; es stinkt irgendwann; es gibt nichts zu gucken – irgendwann wird es langweilig. Irgendwann bist du mit deinen Gedanken ganz alleine. Einsamkeit. Dunkelheit.

 

 

In einem Garten auf der anderen Seite, da ist Raum, da ist Luft, da ist Schönheit, und ja, es birgt natürlich Raum für Gefahr und Unwetter; aber dort gibt es viele Bäume und Blumen: man hat so viel zu gucken, dass einem nicht langweilig werden kann; der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt; der Garten lockt, da will man gerne sein; da gibt es keine Regeln, keinen Druck und keine Drohungen. Freiheit. Licht. Raum

 

Wo möchtest du dich lieber aufhalten? In einer Grabhöhle, isoliert von allen anderen oder in einem großen bunten Garten.

 

Ich glaube unser Leben soll ein Garten sein. Der Garten ist nicht nur ein Lebensort sondern ein Lebensstil. und dazu müssen wir uns gegenseitig anregen, helfen, ermutigen und inspirieren. Eine abwechslungsreiche Perspektive einnehmen. Unser Leben soll ein Garten sein. Gott ist der Meinung, so ist es richtig. Gott hat Adam und Eva in einen Garten gesetzt, nicht in eine Grabhöhle.

 

Das abwechslungsreiche, blühende, entdeckerische, neugierige Leben. Dein Lebensstil soll ein Garten sein, den du mit anderen Menschen (mit deinen Freunden – mit deiner Community) genießen und entdecken kannst.

 

 

Jesus möchte uns befreien – mit unserer Geschichte so wie wir sind, mit unserer Vergangenheit, will er, dass wir nicht alleine laufen.

 

 

Der Zeitgeist tendiert immer mehr zur Authentizität. Der Trend ist da, sag was du denkst und sei der, der du bist. Die Sehnsucht nach Echtheit ist da. und Gottes Geist flüstert „Sei echt!“. Diese Sehnsucht kommt von Gott. Du willst echt sein – wenn du ehrlich zu dir bist, willst du das. Du willst einfach so sein, wie du bist und dich nicht verstellen müssen. Du hast mehr Chancen von deinen Dämonen befreit zu werden, wenn du echt bist.

 

Gottes Geist flüstert „Sei Echt“ und er führt aus der Isolation zurück in die Gemeinschaft.

– Dina

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