Was wir mit der Bibel anfangen können #aber was ist mit…

In letzter Zeit habe ich mehrere Posts über einen progressiven Ansatz erfasst, wie wir mit der Bibel umgehen können. Sörenk hat in einem Kommentar gut zusammengefasst, was die Probleme und Herausforderungen mit diesem Ansatz sind. Diese Gedanken habe ich ein wenig umformuliert und meinen Senf dazu gegeben…

 

Wer legt denn dann fest, was kulturell und was für uns direkt gültig ist?

Ich denke, dass die Bibel keine „direkte“ Gültigkeit hat. Wir müssen uns immer überlegen, was der Jahrtausend alte Text heute für uns zu sagen hat. Das bedeutet, wir müssen den Text auslegen. Es gibt keine Abkürzung. Der Text hat uns nichts direkt zu sagen, wir müssen ihn immer in unsere Zeit übertragen.  Dann hat er natürlich sehr viel zu sagen.

Ich kenne im übrigen niemanden, der das in letzter Konsequenz bestreiten würde. In Lev 18 wird die Todesstrafe für sexuelle Vergehen unterschiedlicher Sorte gefordert. Ist es nun Gottes zeitloses direktes Wort, dass wir Ehebrecher mit Steinen eindecken sollen? Es steht ja da…

Jeder seriöse Ausleger würde nun (hoffentlich) bestimmte Auslegungsmethoden anwenden und sagen, dass diese Bibelstelle heute nicht mehr anzuwenden ist. Keiner nimmt die Bibel völlig wörtlich und setzt alles eins zu eins um (wenn dem so wäre, dann würden alle Christen sich die Auge ausreißen und die Hände abhacken – man lese die Bergpredigt)

Über die Prinzipien, wie wir die Bibel auslegen, da lässt sich allerdings streiten.

 

Aber ich will die Frage mal anders verstehen. Wer legt denn nun fest, was für uns heute gültig ist, wenn es die Schrift nicht tut?

Ich denke, dass die Schrift deutlich macht, dass mit der Bibel nicht alles gesagt ist. Jesus selber deutet so etwas in Joh 16 an: „Ich hätte euch noch viel zu sagen, aber ihr wärt jetzt überfordert. Doch wenn der ´Helfer ` kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch zum vollen Verständnis der Wahrheit führen. Denn was er sagen wird, wird er nicht aus sich selbst heraus sagen; er wird das sagen, was er hört. Und er wird euch die zukünftigen Dinge verkünden“

Wären die Jünger Jesu mit Fragen über Gleichberechtigung oder Sklaverei überfordert gewesen? Bestimmt. Also führt der Geist Gottes Jesu Nachfolger in die Dinge, die noch in der Zukunft liegen.

Man kann sich ja fragen, woran können wir Gottes Geist in der Schrift und in der Welt erkennen? Ich denke, dass wir uns da an Jesus orientieren müssen. Denn Gott ist wie Jesus. Luther hat mal gesagt, dass alles was nicht Christum treibet, nicht evangelisch ist. Dem kann ich mich anschließen.

Aber wir müssen den Geist wirklich „treiben“ lassen. Der Gedanke mag beunruhigen – aber gibt es vielleicht für uns auch Dinge, mit denen wir überfordert wären, die Gott vielleicht unseren Kindern zumuten kann?

Dann gibt Jesus seinen Nachfolgern in Mt 18 die Autorität, dass sie „binden“ und „lösen“ könnten. Das war der rabbinische Ausdruck für ethische Entscheidungen treffen. Er sagt sogar, dass diese irdischen Entscheidungen auch im Himmel Unterstützung finden („das wird auch im Himmel gebunden oder Gelöst sein“). Aber das Wesentliche ist, dass diese Entscheidungen in Gemeinschaft getroffen werden („wo zwei oder drei in meinem Namen übereinkommen“).

 

Schließlich: Wir haben die vom Geist Gottes durchwehte Heilige Schrift. Wir können hier Gottes Richtung nach spüren und uns daran orientieren. Die ist schließlich nützlich zur Lehre (2.Tim3,15). allerdings verstehe ich die Schrift wie gesagt als ein Gespräch, in das wir einsteigen. Es ist wie in der Geschichte, in der Jakob mit Gott kämpft. So ringen wir mit der Schrift. Jakob hat gesagt, dass er Gott nicht loslassen würde, es sei denn er segne ihn. Das ist ein treffendes Bild.

 

Ist es nicht hochmütig zu sagen, dass wir heute „weiter“ sind, als zur Zeit der Bibel? Erleben wir nicht eher, dass diese Gesellschaft immer kaputter wird?

Ich gebe zu, dass diese Hermeneutik ein lineares Geschichtsverständnis nahelegt: Alles wird immer ein Stückchen besser. Ich selber glaube aber, dass die Zukunft viel offener ist und auch die biblischen Schriften zeigen, dass die Geschichte ein auf und ab ist. Spannend ist es auch, diese Frage kirchengeschichtlich zu verfolgen. Denn hier hat es immer wieder Phasen gegeben, in denen man einen unglaublichen Zukunftsoptimismus hatte. Wurden diese Erwartungen enttäuscht, dann kam danach oft eine Generation, die ein dunkles Bild der Weltgeschichte gemalt hat. Oft wird dann von der Offenbarung und der Endzeit geredet (worüber ich unbedingt demnächst schreiben möchte! Nur vorab: Man muss die Bibel nicht so verstehen, dass automatisch alles nur bergab geht).

 

Nebenbei hat die Aussage, dass alles immer kaputter wird, auch eine Kehrseite. Das würde ja bedeuten, dass früher alles irgendwie besser war. Aber je mehr ich über die Geschichte lerne, desto fragwürdiger erscheint mir das – ich würde sehr ungern vor 60 Jahren in Europa gelebt haben. Und es gibt viele andere Zeiten, die wir Gott sei Dank hinter uns haben.

Wie sich die Weltgeschichte entwickelt ist nicht so einfach zu beurteilen. Ich würde für eine differenzierte Sichtweise plädieren.

Gibt es Dinge, die heute besser sind, als sie es jemals wahren? Ja.

Können wir hierin Gottes Handschrift erkennen? Ja.

Gibt es Dinge, die heute schlimmere Ausmaße annehmen, als jemals zuvor? Ja.

Können wir davon ausgehen, dass sich diese Welt zu einer optimalen Welt entwickelt? puhhh…ich weiß es nicht.

Können wir hoffen, dass irgendwann Gottes Wille auf Erden geschieht, wie im Himmel? Mit zögern, aber – Ja!

 

Führt diese progressive Auslegungsmethode nicht dazu, dass man die Bibel sinnentstellend umdeutet, bis es am Ende so passt, wie man es haben möchte?

Zunächst einmal stehen wir alle in der Gefahr, die Bibeltexte so zu lesen, dass sie am Ende zu dem passen, was wir gerne hätten. Wer sich davon freispricht, der macht sich selber was vor.

Das elegante an der progressiven Sichtweise ist aber, dass wir ganz bewusst zu anderen Ergebnissen kommen dürfen, als die biblischen Autoren. Ich kann den Bibeltext ruhig sagen lassen, was er sagen wollte. Ich muss den Text nicht umbiegen, wie ich es will. Ich kann ganz offen sagen, dass ich zu einem anderen sogar gegenteiligen Ergebnis komme.

 

Damit bin ich dann aber in guter Gesellschaft. Paulus ist genau so mit dem Alten Testament umgegangen. Man lese dazu einmal die Apostelgeschichte. Während das AT sagt, dass bestimmte Tiere unrein sind, so kommt Lukas in der Apg zu dem Ergebnis, dass alles rein ist.

 

Auf den Punkt gebracht: Ich möchte den Text nicht biegen, sondern wenn, dann bewusst zu anderen Ergebnissen kommen.

 

Ist die Bibel nicht Gottes Wort, dass er aus der Ewigkeit in unsere Zeit gesprochen hat und uns somit für alle Menschen und für alle Zeiten Geltung hat?

 

Hier kommen wir zum Kern des Problems. Ich würde diese Fragen mit Nein! beantworten.

Zunächst: Ich glaube, dass Jesus das Wort Gottes ist. Die Bibel ist inspiriert (= gottgehaucht, wie nach dem Schöpfungsbericht auch der Mensch!), sie ist die heilige Schrift (hat also eine absolute Sonderstellung in der Weltliteratur, sie ist einzigartig) und sie zeugt vom Wort Gottes (und ist insofern auch Gottes Wort zu nennen). Sie ist verbindlich und unersetzlich für den christlichen Glauben.

Die Bibel ist allerdings nicht von Gott geschrieben! Sie wurde von Menschen geschrieben, die in einer bestimmten Zeit, mit einem bestimmten Weltbild, mit konkreten Anliegen, Hintergedanken und in zeitliche Situationen geschrieben haben. Wenn man der Bibel etwas göttliches abgewinnen will, dann sollte man beim menschlichen Teil anfangen. Dann wird man eher dazu kommen, hier etwas einmaliges und außergewöhnliches zu entdecken – was dann dazu führen kann, Gott in der Schrift zu begegnen.

Das heißt, dass mein Verständnis von der Bibel mit sehr viel mehr Spielraum ausgestattet ist, als der Fragestellung zugrunde liegt. In der Bibel gibt es aus meiner Sicht ganz verschiedene Ansichten zu unterschiedlichen Themen. Viele Aussagen stehen miteinander in Spannung oder im Widerspruch. Die Bibel ist wie eine Debatte mit mehr als 40 Teilnehmern. Das Bild einer Bibliothek anstelle eines einzelnen Buches macht hier für mich Sinn.

Aber ich gehe einmal für einen Moment mit: Sagen wir, die Bibel ist Gottes für alle Zeiten gültiger Wille, den wir schwarz auf weiß vor uns haben. Ich kann relativ genau sagen, ab welchen Punkten ich hier nicht mitgehen könnte. Denn wenn das so wäre, dann wäre es Gottes Wille, dass…

 

…Frauen in der Gemeinde weder leiten noch lehren dürfen

…Frauen kein Ebenbild Gottes sind, sondern dass des Mannes

…Frauen Gewalt geduldig zu ertragen haben und das Gnade von Gott nennen sollen

…seine Feinde von den Gotteskriegern vergewaltigt werden sollten.

…Kinder/Babys der Feinde Gottes an Felsen zerschmettert werden sollen

…Väter ihre Töchter als Sklavinnen verkaufen dürfen

…Väter Sklaven besitzen dürfen und sie mit Gewalt misshandeln dürfen

…Frauen zwangsverheiratet werden dürfen (steht übrigens im NT)

Das sind alles Aussagen aus der Bibel. (Habe wohl den Fehler gemacht und auch mal unpopuläre Bibeltexte gelesen. Und da steht wirklich harter Tobak.)

Ich habe mir irgendwann die Frage gestellt, ob ich einen Glauben haben kann, der diese Dinge für wahr und für Gottes Willen hält. Ja, vielleicht ist es nicht der Wille Gottes für mich (einiges ist ja auf Israel bezogen). Aber könnte ich einem Gott folgen, der so etwas für irgendjemanden oder für irgendeine Zeit gutheißen könnte?

Ich persönlich muss diese Frage verneinen.

Ich kann einfach nicht glauben, dass nur weil es in der Bibel steht, es richtig sein muss. Auch wenn ich damit mein Herz, meinen Verstand oder sonst etwas dem Wort Gottes nicht unterordne. Bei mir ist dieser Punkt aber gekommen. Beim Bibellesen!

 

Möglicherweise kommt der Punkt auch für andere.

 

Und was dann?

 

Ich bin dankbar, dass ich Leute in meinem Leben hatte, die mir einen anderen Zugang zur Bibel ermöglicht haben.

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7 thoughts on “Was wir mit der Bibel anfangen können #aber was ist mit…

  1. Was treibt Dich?

    Das Muster ist so alt wie es schlecht ist:
    Konstruiere ein Zerrbild / ein Feindbild und zeige Dich als Befreier?
    Worauf zielen die Zeilen?

    Es macht mich traurig, wie viel negative Erfahrungen mit Menschen, die die Bibel missbraucht haben, Du gemacht hast.
    Es macht mich wütend, mit welcher Selbstgefälligkeit hier geschrieben wird.
    Es macht mich ratlos ….

    Aber ich möchte nicht sprachlos bleiben.

    Ihr seid so gut gelaufen!
    Was hat Euch auf diesen Weg gebracht?

  2. Mir spricht Jason aus dem Herzen, Uli, und ich vermute, dass er auch aus seinem eigenen Herzen gesprochen hat. Das kommt bei dir als Selbstgefälligkeit an? Schade. Nun, ich nehme an, dass auch die meisten meiner Texte von jenen, deren Werte angegriffen wurden, als selbstgefällig oder arrogant empfunden werden. Aber vielleicht geht es mir und einigen anderen gar nicht darum, Feindbilder zu entwerfen, um persönliche Frustrationen abzuarbeiten, sondern um die Befreiung von Traditionen, die als freiheitsfeindlich erlebt werden. Jason grenzt sich hier von einem in der freikirchlichen Landschaft durchaus üblichen Umgang mit der Bibel ab, nicht nur von den krassen missbräuchlichen Auswüchsen. Für einige ist eine solche Abgrenzung von höchster existenzieller Bedeutung, vielleicht sogar etwas Überlebensnotwendiges. Emanzipation und die Begründung einer neuen Freiheit muss nichts Schlechtes sein, meine ich. Ich verstehe voll und ganz, wenn du seine Gedanken nicht teilen und seinen Weg nicht mitgehen kannst, aber in deiner Reaktion vermisse ich ein wenig das Verständnis für ein sehr aufrichtiges Anliegen.

  3. Vielleicht noch ein Nachsatz zur Selbstgefälligkeit.
    Es wirkt leicht selbstgefällig, wenn jemand für sich in Anspruch nimmt, eine neue Position zu vertreten.
    Aber wie viel Selbstgefälligkeit ist mir schon bei den Evangelikalen begegnet, die ihre Wahrheitspfründe zu verteidigen meinten und mit biblischen ‘Eindeutigkeiten’ den status quo abzusichern versuchten? Sind nicht die Traditionalisten eher selbstgefällig, wenn sie der Veränderung jegliche Berechtigung absprechen und die bohrenden Fragen mit überkommenen Lehrsätzen abspeisen?
    Es kann ja auch Argumente für das Festhalten an (Denk)Traditionen geben, aber die sollten zumindest keinen Wahrheitsbonus genießen, sondern ohne Scheu in Frage gestellt und überprüft werden. Ich finde, das jedenfalls ist Gemeinde den Menschen, aber auch sich selbst schuldig.

  4. Ich möchte gerne noch einige Gedanken zu Ulis Frage: Was hat euch auf diesen Weg gebracht? anschließen in der Hoffnung, nicht zu viel zu sagen.
    Ich persönlich bewege mich ja auf der Kippstelle von Glaube und Nicht-Glaube. Auf Jason trifft das sicherlich nicht zu, er will den Glauben neu denken, damit er auf der Höhe der Zeit ist und das alleine beantwortet, denke ich, die Frage. Wie es sein Gedankengang nahe legt: Es geht um intellektuelle Probleme, die zu Ende gedacht werden müssen, um Widersprüche, die mit den gängigen Erklärungen nicht gelöst werden können, um die subjektive Unmöglichkeit, ein bestimmtes Gottesbild aufrechtzuerhalten.
    Das ist zumindest das eine. Ein anderer für viele Christen beängstigender Aspekt besteht darin, dass Wahrheit nicht nur dort und nicht einmal in jedem Fall dort zu finden ist, wo die Etikette des Christlichen befestigt ist, mit anderen Worten, dass es auch ein außerkirchliches Geistwirken gibt. Beängstigend ist das, weil die dualistische Lagerbildung nicht mehr Orientierung stiftet und die Grenzen der christlichen Identität brüchig werden. Diese Sichtweise hat aber den Vorteil, dass sie den Graben zwischen Kirche und Welt einebnet. Die einen waren stets auf der richtigen Seite der Geschichte, sie brauchten sich bloß zu Christus zu bekennen. Die anderen hingegen konnten tun, was sie wollten, wenn sie nicht sichtbar das Kreuz vor sich hertrugen, lebten sie in der Unwahrheit. Dieses Schema hat sich überlebt und eine Kirche, die mit ihrer Lehrgestalt stets die Differenz markierte und kultivierte, kann sich nun aufmachen, mit allen Menschen unabhängig von deren religiöser Gesinnung an einer besseren Welt zu arbeiten.
    Und dann gibt es zumindest für mich persönlich ein drittes Element, nämlich das dringliche Bedürfnis die eigene Zeitgenossenschaft nicht für das Festhalten an einer überholten Weltanschauung zu opfern, die Nische eines doch sehr exklusiven Wahrheitsverständnisses zu verlassen und in der geistigen und kulturellen Gegenwart ‚zu Hause‘ zu sein. Das bedeutet übrigens nicht einen Verzicht auf jegliche Gesellschaftskritik oder auf Spielräume Gegenkulturelles zu initiieren. Aber eine über alle moderne Befindlichkeiten erhabene Normativität der Schrift kann nicht die Lösung sein. Gemeinde muss sich tief in die Welt hineinbegeben, mit ihr im Dialog sein, Anklänge an sie finden und Dissonanzen mit ihr bilden.
    Ich weiß gar nicht, ob du in all dem so ganz anderer Meinung bist. Jasons Theologie entfaltet für mich ohnehin nur das, was bei Mosaik im Keim bereits angelegt war. Sie lässt den Geist der Gemeinde in der Lehre konkret werden. Ich sage das mal so forsch und vielleicht auch einen Tick zu pauschal, da ich nur ein halbes Jahr dabei war, also wohl mit geringer Autorität, aber dafür auch mit etwas mehr Abstand.

  5. hallo liebe Freunde, mich würde es sehr interessieren auf welche Bibelstellen sich die Beispiele beziehen. Kannst jemand mir die Frage beantworten? …

  6. @Olli: Ich habe oben ein paar ältere Posts verlinkt, da findest du bereits einige. Ansonsten empfehle ich die Lektüre von Gen 21, Lev 18, Deut 21, Jes 13, 1.Kor 7+11, 1.Petr 2+3

  7. @Uli: Das ist kein Gespräch für einen Blog. Meine Tür steht offen, wir können jederzeit über alles reden, aber wenn es um Charakterfehler wie Selbstgefälligkeit geht, dann im persönlichen Gespräch.

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